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Fahrtziel Umwelt

Weshalb der Tourismus aktuell nur selten nachhaltige Mobilität fördern kann, berieten Experten in einem Workshop.

Das Szenario gilt als bekannt: Eine Reiseregion mit vielfältigen natur- wie kulturlandschaftlichen Reizen besticht üblicherweise durch die Abwesenheit großer Menschenballungen. Dadurch operieren öffentlich geförderte Verkehrssysteme allerdings regelmäßig weit unterhalb der wirtschaftlichen Erträglichkeit — und werden eher gekürzt als verstärkt. Das fiele dann nicht so sehr ins Gewicht, wenn andere Lösungen die Aufgabe übernommen hätten, die Ströme der Tourist*innen umweltschonend zu befördern. Für die An- und Abreise erklärt sich die Kooperation Fahrtziel Natur zuständig, innerhalb der Reisegebiete sieht es mit nachhaltiger Mobilität dagegen regelmäßig mau aus.

Die großen Räder drehen

Sicherlich, Mobilität als Querschnittsaufgabe gibt zwar eine hervorragende Plattitüde für politische Reden, findet in der Realität aber noch viel zu selten eine leistungsfähige Entsprechung. Atomisierte Akteurslandschaften, sektoral isolierte Aufgabenbewältigung, hohes Optimierungspotenzial in der Kommunikation aller Beteiligten — viele Verbesserungsmöglichkeiten stecken schon im laufenden Geschäft.

Allerdings mehren sich Stimmen aus der Fachwelt, dass gerade auch die übergeordneten Rahmenbedingungen teilweise noch weit von einem Idealzustand entfernt liegen. Um eine Übersicht darüber zu erhalten, die gleichzeitig schon ein paar Perspektiven zur Lösung eröffnet, lud Fahrtziel Natur rund vierzig Experten aus den Bereichen Tourismus und Mobilität zu einem Workshop in der Trägerschaft des Umweltbundesamtes nach Berlin ein. Die Ergebnisse zeigen: So viel sich schon jetzt im Miteinander der Willigen justieren lässt, so viele Hürden stellen die derzeit gültigen Mechanismen zur Organisation von Mobilität dem Reiseverkehr in Urlaubsregionen auch in den Weg.

Stimmen der Vernunft

Gemeinsam mit Partnern von der Interlink GmbH (Berlin) und von raumkom (Trier) hat spitzenkraft.berlin das Veranstaltungskonzept entwickelt, den Workshop moderiert und den Bericht verfasst.

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