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Zwischen Wolkenkratzern

Eine Großwohnsiedlung als Mobitop: Die Gropiusstadt in Berlin bekommt ein Mobilitätskonzept.

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Im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms ›Zukunft Stadtgrün‹ möchte das Bezirksamt Neukölln die urbane grüne Infrastruktur in der Berliner Gropiusstadt aufwerten. Ein Handlungsschwerpunkt liegt auf der Förderung der Bewegung der Bewohner. Dazu braucht es eine verbesserte Wegqualität, die Reduzierung von Barrieren im öffentlichen Raum, die Verbesserung der Orientierung im Quartier und die Stärkung alternativer Fortbewegungsmöglichkeiten.

Im Gegensatz zum Marketing für Lebensmittel oder Gebrauchsgüter sieht sich das Mobilitätsmarketing nicht der simplen Aufgabe gegenüber, Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Stattdessen zielt es auf nicht weniger als die Veränderung von Verhaltensweisen. Denn Mobilität spielt zu einem hohen Prozentsatz in der täglichen Routine von Menschen. Sie bieten den besten Zugriff mittels Veränderung des Kontextes. Das Projekt ›Mobilität in der Gropiusstadt‹ stellt hierfür die allerbesten Voraussetzungen her, indem es neue Realitäten schafft — in der Kommunikationspsychologie sprechen wir vom ›Default Mode‹: Erwünschtes Verhalten muss nicht erst als Alternative zu den bisherigen Mustern gewählt und angeeignet werden. Der Mensch tendiert nämlich doppelt so stark dazu, eingeübte Muster beizubehalten, auch wenn die Alternativen eine höhere Nutzenerwartung zulassen.

Für das Kommunikationskonzept zur Mobilität in der Gropiusstadt resultieren daraus drei Aufgaben: 1. die neuen Mobilitätsangebote als ›Default‹ zu platzieren, 2. Nutzenerfahrungen zu ermöglichen und 3. die neuen Mobilitätsoptionen erlernen zu helfen.

Bewegende Worte und Bilder

Gemeinsam mit der Interlink GmbH und inno2grid aus Berlin führt spitzenkraft.berlin die Studie durch und zeichnet dabei insbesondere für das Kommunikationskonzept verantwortlich.

  • Typ: öffentlicher Auftrag
  • Auftraggeber: Bezirksamt Neukölln von Berlin
  • Laufzeit: seit 2019
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Analyse, Konzept

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